Luftschiffhalle, Ingenieurkunstwerk, Fotografie,

11. Juli – 3. August 2019

Dresdens Tor zum Himmel
Die erste aerodynamisch geformte Luftschiffhalle und ihr Einfluss auf die Baugeschichte

Ausstellung und Buchvorstellung
Eröffnung am Donnerstag, den 11. Juli 2019 um 19 Uhr

Begrüßung: Ulrich Müller, Architektur Galerie Berlin
Buchvorstellung und Ausstellungseinführung:
Roland Fuhrmann
im Gespräch mit: Prof. Dr. Werner Lorenz, BTU Cottbus-S.

Fotos von der Ausstellungseröffnung

Architektur Galerie Berlin
SATELLIT
Karl-Marx-Allee 98, 10243 Berlin
Lage: Google.maps

Einladungskarte als PDF

Presse:
www.welt.de
www.baunetz.de
www.bauwelt.de

www.architekturgalerieberlin.de
www.thelem.de

July 11 – August 3, 2019

Dresden’s gateway to the skies:
the world’s first streamlined airship hangar and its influence on architectural history

Exhibition and book launch
Opening on Thursday, July 11, 2019 at 7pm

Welcome: Ulrich Müller, Architecture Gallery Berlin
Book and exhibition presentation: Roland Fuhrmann
in conversation with:
Prof. Dr. Werner Lorenz, BTU Cottbus-Senftenberg

Photos of the exhibition opening

Architektur Galerie Berlin
SATELLIT
Karl-Marx-Allee 98, D–10243 Berlin
Location: Google.maps

Invitation card as PDF

Press:
www.welt.de
www.baunetz.de
www.bauwelt.de

www.architekturgalerieberlin.de
www.thelem.de

Das größte stützenfrei umbaute Raumvolumen der Stadt Dresden ist aus dem Baugeschichtsbewusstsein verschwunden – zu Unrecht. Roland Fuhrmanns Buch rekonstruiert minutiös und packend erzählt die spannungsreiche Baugeschichte der städtischen Dresdner Luftschiffhalle von 1913, illustriert mit bisher unveröffentlichtem Bildmaterial. Ausgehend von diesem Pionierbau entfaltet sich ein Panorama des Luftschiffhallenbaus im 20. Jahrhundert, begleitet vom wachsenden Erkenntnisstand der Aerodynamik. Dabei interagiert der Dresdner „Kokon für Luftschiffe“ mit der Zeppelin-Luftschifffahrt sowie mit der Kultur- und Architekturgeschichte an der Schwelle zur Moderne und Streamline-Moderne. Erst nach seinem erzwungenen Abbruch 1921 und dem Wissenstransfer seiner Konstruktion in die USA mit bis heute bestehenden Adaptionen in Ohio, Kalifornien und North Carolina wurde der stromlinienförmige Luftschiffhallentyp als solcher erkannt und Standard im Großluftschiffhallenbau.

Roland Fuhrmann lebt und arbeitet als bildender Künstler in Berlin und hat zahlreiche Kunst-am-Bau-Arbeiten realisiert. Neben seiner künstlerischen Arbeit erforschte er ab 2012 im Rahmen einer Dissertation die Baugeschichte der Luftschiffhalle in Dresden, die von 1913 bis 1921 bestand. 2018 wurde er mit diesem Thema an der TU Dresden zum Dr.-Ing. promoviert. Die Ausstellung thematisiert Fuhrmanns Recherche zur bauplastischen Form der Luftschiffhallen, bei der Kunst und Technik zum Ingenieurkunstwerk verschmelzen.